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In Vorbereitung der Sitzung des Kreistages am 8. Dezember hat die NPD-Fraktion einen Antrag vorgelegt, der sich gegen die Auswüchse des sogenannten „Gender Mainstreaming“ richtet. Hierin wird der Kreistag aufgefordert, angesichts der „verstärkten Einflussnahme des Landes auf die kindliche Sexualerziehung“ den Erziehern und Lehrern des Landkreises dringend zu raten, „vor derartigen Initiativen das schriftliche Einverständnis der jeweiligen Eltern dafür einzuholen.“

 

In der Begründung heißt es weiter:

 

„Im Zuge der Genderisierung der Bevölkerung sind nunmehr auch in Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen unseres Landes erste Informationen zu diesbezüglichen Büchern und Lehrmaterialien verteilt worden, entsprechende Sex-Geräte- und Übungskoffer werden – wie schon in anderen Bundesländern üblich – nicht lange auf sich warten lassen.

 

Wenn dieser Prozess weiterhin betrieben wird, ohne die Zustimmung der Eltern der betroffenen Kinder einzuholen, stellt dies eine gravierende Verletzung des grundgesetzlich garantierte Erziehungsrechtes der Eltern nach Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG dar. Dieses Recht gilt insbesondere und gerade auch auch im Hinblick auf die Sexualerziehung, wie das Bundesverfassungsgericht festgestellt hat (vgl. dazu BVerGE 47, 46, 97 ff.). Es ist nicht auszuschließen, daß daraus im Einzelfall sogar strafrechtliche Konsequenzen erwachsen können.“

 

Ferner wird in dem Antrag auf den Begründer der modernen Psychoanalyse, Sigmund Freud, verwiesen, der einst feststellte: „Kinder, die zu früh sexuell stimuliert werden, sind nicht mehr erziehungsfähig. Die Zerstörung der Scham bewirkt eine Enthemmung auch in allen anderen Bereichen.“ Daraus schließen die Antragsteller, dass aus dieser Feststellung auf die „vielen Schwierigkeiten im modernen, aktuellen Bildungs- und Erziehungswesen“ geschlossen werden kann. Und weiter: „Wir sind offenkundig dabei, zu zerstören anstatt aufzubauen und zu entwickeln.“

 

Auf die Reaktion der anderen Abgeordneten, insbesondere denen der AfD, dürfen wir gespannt sein!

 

Hans Püschel, Vorsitzender der NPD-Fraktion