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So oder ähnlich schallt es über alle Kanäle. Was ist geschehen? Wurde ein religiös neutral gehaltener „Wintermarkt“ zum Fest eröffnet? Hat Oliver Kalkofe wieder einmal eine (seiner Meinung nach kitschige) Porzellankirche samt Innenbeleuchtung mit einem Hammer zertrümmert? Nein, über solche Dinge regt sich hierzulande schon lange niemand mehr auf.

 

Es geht um eine Schule im fernen Istanbul. Die dortigen Behörden haben einem „staatlichen mathematisch–naturwissenschaftlichen Gymnasium der türkischen Republik“ das traditionelle Weihnachtssingen im deutschen Generalkonsulat untersagt und das Kollegium angewiesen, dass „ab sofort nichts mehr über Weihnachtsbräuche und über das christliche Fest im Unterricht mitgeteilt, erarbeitet sowie gesungen wird.“

 

Pikant an der Angelegenheit ist die Tatsache, dass die Lehrer dieser Bildungseinrichtung mit Steuergeldern der Bundesrepublik Deutschland finanziert werden. Dabei soll es sich um Millionenbeträge handeln, die jährlich auf der Grundlage eines „Kulturabkommens“ fließen. In der Selbstdarstellung der „Istanbul Lisesi“ wird betont, dass Wert darauf gelegt wird, dass „unsere Schülerinnen und Schüler die deutsche und türkische Kultur kennen lernen und internationalen kulturellen Austausch pflegen“ und dass dies „ausdrücklich in unserem Leitbild unterstrichen“ wird. Damit ist nun Schluss, zumindest was den deutschen Anteil betrifft.

 

Das allgemeine Gezeter von „Erdogan“, „Mittelalter“ oder „immer konservativer“ können sich die wenigen Politiker, die sich nicht im Urlaub befinden, ruhig sparen. Die Sachlage ist klar: In der Türkei besteht kein Interesse mehr an einer Bildungseinrichtung, die fremde Kulturen fördert und nebenbei eine Elite ausbildet, die ihr Studium hauptsächlich im westlichen Ausland fortsetzt und so der Heimat verloren geht.

 

Wenn in die BRD-Pseudo-Eliten nur ansatzweise ihr Handeln an den Interessen des deutschen Volkes ausrichten würden, müssten sie das nun völlig einseitige Abkommen mit der Türkei kündigen, die Geldzahlungen einstellen und die Lehrer auf einheimische Schulen verteilen. Mangel an gutem Personal herrscht dort seit langem!

 

Ein weiterer, längst überfälliger Schritt wäre die Schließung aller von islamischen Staaten finanzierten Koranschulen, eine konsequente Durchsetzung des Verbotes des betäubungslosen Schlachtens und ein Ende der falschen Rücksicht bei der Erstellung von Speiseplänen, egal ob in Kitas, Schulen oder sonstigen öffentlichen Kantinen. Das wäre eine Antwort, die dem Handeln des türkischen Präsidenten angemessen wäre. Und nebenbei: Auch das nervige „X-mas“-Gebimmel anglo-amerikanischen Ursprungs in den Kaufhäusern und im öffentlich-rechtlichen Radio hat nichts mit deutschen Traditionen zu tun und sollte gleich mitentsorgt werden! Aber dafür müssen die Voraussetzungen erst einmal geschaffen werden.