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Pschel Maas1Zur Diskussion gestellt: Ein Offener Brief des Fraktionsvorsitzenden der NPD-Fraktion im Burgenlandkreis, Hans Püschel (parteilos) an den Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD)

Sehr geehrter Herr Minister Maas,

Ihre Initiative gegen Falschmeldungen in den Medien ist sehr zu begrüßen.
Deshalb möchte ich Sie bitten, insbesondere gegen „Fakenews“ vorzugehen, die in den staatlich alimentierten Hauptmedien verbreitet werden, da diese ja in besonderem Maße zur wahrhaftigen Berichterstattung verpflichtet sind, also mit bestem Beispiel voranzugehen.

Am vergangenen Sonntag, dem 15. Januar, mußte ich in einer morgendlichen Sendung zum zweiten Weltkrieg im Interview des Journalisten Benedikt Schulz mit dem Historiker Wolfram Wette solche längst wissenschaftlich als Propagandalügen der Siegermächte entlarvten Sätze hören wie „Deutschland hätte die friedliche Sowjetunion überfallen“ und „Hitler hätte damit Lebensraum im Osten schaffen wollen“.


Schon lange liegen Veröffentlichungen von russischen Historikern vor, welche Stalins aggressives Handeln und die Tatsache belegen, daß Hitler ihm nur um wenige Tage zuvor gekommen ist; daß es eben kein Überfall sondern ein Präventivschlag war; ähnlich wie schon zuvor gegenüber England mit der Besetzung Norwegens oder später Israels „6-Tage-Krieg“. Seit bald zwei Jahren liegt nun die wissenschaftliche Arbeit von Dr. Bernd Schwipper als Buch „Deutschland im Visier Stalins“ vor, in welchem er anhand tausender russischer Dokumente akribisch nachweist, daß o. g. Behauptungen des Deutschlandfunks unwahr sind. Somit steht historisch unbestreitbar fest, daß

1. Schon am 28. Mai 1940 – der Frankreichfeldzug lief noch - Hitler mit von Brauchitsch die künftige Friedensgliederung des Heeres besprach, die Demobilisierung von 35 Divisionen und die Umstellung der Rüstung auf Luft- und Seerüstung, was somit belegt, daß kein weiterer Landkrieg beabsichtigt war! Daß der „Lebensraum im Osten“ eine Chimäre und das Reich mit den zurückgewonnenen deutschen Ostgebieten saturiert war. Am 19. Juli 1940 bot Hitler in einer Rede England Annährung und Waffenstillstand an und zeigte damit, daß die deutsche die einzige Kriegspartei war, die Frieden anbot; mit Räumung aller nichtdeutschen Gebiete und Ersatz von Kriegsschäden.

2. Die Bedrohung Europas vom Bolschewismus ausging, von Lenis bzw. Stalins Dogma der Weltrevolution, die aber nur mittels der Eroberung Deutschlands möglich sei oder gar nicht. Zur gleichen Zeit, als Hitler die Demobilisierung erörtert, läßt Stalin in Litauen, Weißrußland und Ukraine aufmarschieren mittels geheimer, verdeckter Mobilmachung.
Im Herbst 1940 standen dort 102 Schützen- und 12 Panzerdivisionen mit nahezu 5.000 Panzern und 95 Fliegergeschwader! Diesem Aufmarsch standen auf deutscher Seite lediglich einige, kaum motorisierte Ersatz- und Landesschützendivisionen, kein einziger Panzer und kaum Luftwaffe gegenüber. Stalins Ziel war die Eroberung Ostpreußens und Ostpolens bis zur Weichsel noch im Herbst 1940, spätestens beim Angriff auf England Deutschland in den Rücken zu fallen. Die Loßberg-Studie vom 15.o9.1940 besagte jedoch, daß das Oberkommando der Wehrmacht die Gefahr erkannt hatte: „das (russische) Kriegsheer dürfte in seinem Rahmen annähernd jetzt schon bestehen“. Dies bedeutete jedoch Mobilmachung und damit Krieg seitens der Sowjetunion! Also lange bevor der „Fall Barbarossa“ am 18. Dezember befohlen wurde.

Da die Invasion Englands ausblieb, holte Stalin nunmehr zum Gesamtschlag gegen das Deutsche Reich aus. Im ersten Halbjahr 1941 erhöhte sich der Aufmarsch der Roten Armee auf über 250 Divisionen, 15.000 Panzer, 20.000 Flugzeuge und Zehntausende Geschütze, mehr als alle europäischen Armeen zusammengenommen aufbrachten. Wenn diese „Rote Walze“ ins Rollen gekommen wäre, hätte sie erst der Atlantik aufhalten können. Ausschließlich ein Präventivschlag in ihren Aufmarsch hinein hatte Aussicht auf Erfolg und erfolgte gerade noch 8 Tage vor dem in allen russischen Dokumenten befohlenen Termin der Kriegsbereitschaft, dem 1. Juli 1941.

Daß dieses epochale Buch Schwippers in keinem der Leitmedien rezensiert, also totgeschwiegen wird, macht deutlich, daß die deutsche Gesellschaft manische Angst vor der historischen Wahrheit hat. Befinden wir uns somit tatsächlich seit 1945 in einer „postfaktischen“ Gesellschaft, deren Sicht auf die Geschichte aus der Propaganda der Alliierten stammt? Dieselbe Giftküche, die auch irakische Massenvernichtungswaffen als Kriegsgrund erfand? Muß aus dem verlogenen Blick auf die Vergangenheit nicht auch die Zukunft, unser europäisches Haus, ein Kartenhaus sein und bleiben?
Wie soll aus dem empirisch nachgewiesenen Schuldkomplex, dem Identitätsschaden der Deutschen ein geistig freier und souveräner Umgang mit den anstehenden Problemen erwachsen? Es ist besorgniserregend, wenn man beobachten muß, daß gar Intoleranz und Gewalt an deutschen Universitäten Raum greifen. Wo seit Jahrhunderten geistige Freiheit und Unabhängigkeit Schaffensgrundlage waren, zieht heute Beschränktheit ein, wie das jüngste Geschehen an der UNI Magdeburg beweist.


Auch der Bundespräsident hat zum Abschied „wahrheitsgestütztes“ Agieren angemahnt. Dem schließe ich mich an und bitte Sie um Regierungshandeln für Wahrhaftigkeit, gegen „Fakenews“ in den durch Sie beeinflußbaren Medien und Institutionen.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Püschel


Anmerkung der Redaktion: Schwippers Buch ist natürlich in bestimmten Kreisen auf verbissenen Widerstand gestoßen. Wir wollen dem Leser die Möglichkeit geben, sich selbst ein Bild von der Ernsthaftigkeit der "Gegenargumente" zu machen: Dr. phil. habil. Klaus Hesse zum Buch