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Warum sollte es ja nun ausgerechnet in der fernen Provinz auch so viel anders laufen als in der BRD-Zentrale? Wo doch Kopf und Schwanz offenkundig zum gleiche Corpus Delicti gehören: alles prima alte Genossenschaft, die die Wende oberprima gehalst hat und stärker als je zuvor am Ruder sitzt. Es hat eben jedes Land seine spezifische Variante der Mafia. Und wer ihr in die Quere kommt, geht ‚Wasser saufen‘ und rennt gegen Wände an in milderen Fällen oder findet sich in schwereren zwischen denen aus Gummi wieder bzw. - wenn er großes Pech hat – erliegt Unfällen oder plötzlichen Krankheiten.


In Naumburg spielt sich die leichtere Version des Dramas ab, die an der geschlossenen Verwaltungsphalanx. Opfer sind eine über 90-jährige Dame gewesen und in der Folge ein Naumburger Ehepaar, daß seit 20 Jahren um sein Recht kämpft. Ein Kampf gegen Windmühlen – wir haben ja besonders viele davon im Landkreis -, bestehend aus Kreisspitze, Amtsgericht, Grundbuchamt, Staats- und sonstiger Anwaltschaft. Und natürlich den Medien, welche dazu verbissen schweigen. Obwohl die Eheleute B. über Jahre hinweg mit bewundernswerter Ausdauer die Fragwürdigkeiten immer wieder im Kreistag ansprechen und Aufklärung fordern, aber außer Saalverweisen nur eisiges Schweigen des hochwürdigen, selbst und verständlich nichtsdestotrotz bürgerwohlorientierten Auditoriums erreichen. Viel Feind – viel Ehr?


Es geht um ein Wohn- und Gartengrundstück, mitten in Naumburg gelegen, welches die Zeitläufte vom Deutschen Reich über Weimar, Großdeutschland, Krieg und Sozialismus zwar endlich mit Enteignung, aber unbeschadet grundbuchlich fixiert mit 1.674 qm überstand. Doch dann kam die Wende – und alles wurde anders. Mit der Restitution wurde es schwindsüchtig, schrumpfte plötzlich auf kümmerliche 386 qm im runderneuerten Grundbuchblatt, verlor gar bauliche Bestandteile.


Unerklärlicherweise. Geisterhändig. Die alte Dame war wohl kurzsichtig und hatte nichts gemerkt von der Abmagerungskur. Verkaufte es – im Wahne der einstigen Grundstücksgröße - an die Eheleute B., welche es genau so gutgläubig erwarben. Und nun das zweite Dann: das böse Erwachen und der Kampf danach. Mit teuren Anwälten, die dann plötzlich beim Landkreis angestellt waren, mit Staatsanwaltschaft, mit verschwundenen Akten beim Grundbuchamt, mit Aussprachen beim Landrat, sogar unter Beteiligung des obersten Amtsrichters.


Alle finden nichts. Es ist alles in Ordnung und richtig. Naumburger Tageblatt oder Mitteldeutsche Zeitung als die sogenannte vierte Gewalt und öffentliche Kontrolle im Staate BRD? Kannste vergessen, voll sogar.


Nach dem letzten Auftritt der Eheleute im Kreistag fragte dessen Vorsitzender, MdB Dieter Stier, in die Runde der Fraktionen, wie weiter mit den beiden Delinquenten zu verfahren sei. Das nahm die NPD-Fraktion zum Anlaß für eine vertiefende Aussprache mit den beiden modernen Naumburger Mauerspechten, woraus schließlich der Antrag zur Bildung eines Untersuchungsausschusses folgte.


Der Sache muß auf den Grund gegangen werden, auch oder gerade weil sie stinkt wie ein Saalearm voller toter Fische. Am kommenden Montag, dem 27. Februar 2017, steht der Antrag im Burgenland-Kreistag zur Diskussion. Mal sehen, wie die freiheitlich-demokratischen Parteien zu Recht und Gesetz stehen? Auch hat es ja auch ein ganz klein wenig mit d e r Demokratie zu tun. Ist sie anders oder gar besser als die früheren? Dann müßten die guten Demokraten ausnahmsweise einmal dem NPD-Antrag zustimmen!