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Sachsen-Anhalts Ex-Wirtschaftsminister Jörg Felgner wird – offiziell gegen seinen Willen – im besten Alter pensioniert. 

 

Der studierte Diplom-Verwaltungswirt (FH) hat außerdem ein Fernstudium an der Fernuniversität in Hagen in den Fächern Politikwissenschaft, Geschichte und Rechtswissenschaft absolviert, das er 2006 mit dem akademischen Grad Magister Artium beendete.

 

In der SPD machte er rasch Karriere. So arbeitete er von 1997 bis 1998 als Mitarbeiter im Büro des Bundestagsabgeordneten Eberhard Brecht, um anschließend bis 2004 für seine Partei in Sachsen-Anhalt tätig zu werden. 2004 wechselte er in die SPD-Landtagsfraktion. Zunächst persönlicher Referent des Fraktionsvorsitzenden Jens Bullerjahn, wechselte Felgner 2006 mit diesem ins Ministerium der Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt. Dort stieg es vom Büroleiter zum Staatssekretär auf.

 

In dieser Funktion zeichnete er für Beraterverträge verantwortlich, die am Parlament vorbei abgeschlossen worden waren. Aus diesem Grunde geriet Felgner wenige Monate nach seiner Ernennung zum Wirtschaftsminister unter Druck und musste zurücktreten. Sein früherer Chef Jens Bullerjahn hatte sich schon vor der Landtagswahl aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.

 

Nun kann Jörg Felgner seinen Ruhestand genießen. Über die Höhe seiner Pensions-Bezüge hüllen sich die Medien in Schweigen. Zum Sammeln von Pfandflaschen wird der SPD-Politiker vermutlich nicht gezwungen sein.