| 17.000 Stasi-Spitzel arbeiten jetzt für die BRD |
|
|
|
| BRD-Alltag | |||
| Donnerstag, 09. Juli 2009 um 22:44 Uhr | |||
|
Und nun werden von Tag zu Tag immer neue Erkenntnisse bekannt. Denn diese 100 Stasi-Offiziere sind nur die Spitze des Eisbergs: Die Zahl der Stasi-Mitarbeiter, die nach der Wende von der BRD „übernommen“ wurden, um nun ihre „Erfahrungen“ im Sinne der BRD einzubringen, liegt bei 17.000! Das berichtete nun die "Financial Times Deutschland" (FTD). Von diesen 17.000 Stasispitzeln arbeiten heute noch 2247 in Mecklenburg-Vorpommern, 2942 in Brandenburg, 800 in Thüringen, 4400 in Sachsen-Anhalt, 2733 in Berlin und 4101 in Sachsen. Am Mittwoch hatte auch das Bundeskriminalamt (BKA) bestätigt, dass nach der Vereinigung der DDR mit der BRD ehemalige Stasi-Leute übernommen worden sind - 23 arbeiten heute immer noch beim Bundeskriminalamt. 20 Jahre nach dem Mauerfall sind noch hunderte frühere Stasi-Mitarbeiter im Polizeidienst beschäftigt. Klaus Schroeder, Leiter des Forschungsverbundes SED-Staat der Freien Universität Berlin, geht sogar von mehreren zehntausend ehemaligen Inoffiziellen Mitarbeitern der Stasi in den BRD-Ministerien und Behörden aus. "Das sind Dimensionen, die bisher keiner geahnt hat", sagte Schroeder der "FTD". Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums begründete die Übernahme von früheren Stasi-Mitarbeitern in den Dienst der BRD wie folgt: „Aufgrund des Einigungsvertrages sind sowohl vom Innenministerium der DDR als auch in wenigen Einzelfällen aus dem Bereich der Staatssicherheit Mitarbeiter übernommen worden.“ Einer von ihnen gehört sogar zum Personenschutzkommando von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Der Landesbeauftragte für Stasi-Unterlagen in Sachsen-Anhalt, Gerhard Ruden berichtet, dass sich bei 6375 Beschäftigten in Ministerien und dem Landtag Hinweise auf eine hauptamtliche oder eine inoffizielle Stasi-Mitarbeit (IM) ergaben. Mehr als 4400 dieser Stasi-Mitarbeiter wurden aber weiterbeschäftigt. Somit erweisen sich jetzt die bisherigen „Stasiüberprüfungen“ als reine Scheinüberprüfungen, um das Volk für dumm zu verkaufen. Bisher sollte das Volk glauben, dass nach den „Stasiüberprüfungen“ alle Stasiverbrecher zur Rechenschaft gezogen wurden. Doch stattdessen wurden scheinbar nur die „Fähigkeiten“ der Stasileute überprüft, und die „Fähigsten“ wurden in den Dienst der BRD übernommen! „Es ist ein Schlag ins Gesicht der Stasi-Opfer, dass ausgerechnet die Täter von einst in sensible Bereiche übernommen wurden“, sagte dazu der Sprecher der Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS), Ronald Lässig. Recht hat er!
|


