Es gibt nicht viel erfreuliches was wir Nationalisten im ehemaligen Ohrekreis rückblickend über das Jahr 2009 berichten können. Wieder einmal ein Jahr nationaler Widerstand ohne jegliche Besonderheiten, Erfolge oder groß wahrnehmbaren erfolgsversprechenden Entwicklungen. Ein Jahr wie viele andere zuvor im Kampf um Deutschlands Zukunft nähert sich dem Ende. Dennoch wissen wir, dass es notwendig ist, unseren Widerstand auch über die nächsten Jahre und Jahrzehnte zu tragen. Dass es notwendig ist, kontinuierlich da anzusetzen, wo dem Bürger durch die einseitige Informationsvorgabe der Systemmedien jegliche Möglichkeit genommen werden soll, sich mit unserer Weltanschauung zu beschäftigen.
Durch eine gut besuchte Schulungsveranstaltung vorbereit, führten am vergangenen Sonnabend Junge Nationaldemokraten und Freie Nationalisten aus der Börde eine Mahnwache gegen Gentechnik in unserer Heimat durch. Vor dem Oscherslebener Rathaus fanden wir Kontakt zu den Bürgen und führten einige interessante Gespräche zum Thema Gentechnik in der Landwirtschaft. Eines wurde immer wieder verdeutlicht:
Niemand in der Börde will Genfelder und Niemand will die BioTechfarm in Üplingen!
Vergangenes Wochenende veranstalten die Jungen Nationaldemokraten im Bördekreis ihre dritte Wanderung in diesem Jahr. Mit einem zurückgelegten Weg von über 55 km stellt sie den bisherigen Höhepunkt bisherigen Erkundungen der Heimat dar. Neben dem kraftzehrenden Marsch mit Gepäck und dem gemeinschaftlichen Beisammensein am Lagerplatz gab es auch dieses Mal wieder kulturelle Sehenswürdigkeiten zu bestaunen.
„Fürchtet es nicht, wenn die Meute aufschreit, denn nichts ist so gehasst und gefürchtet wie die Wahrheit!“(Theodor Fontane)
„Es sind mal wieder die Rechten (…) Sie wollen sich überall dort einmischen wo es um die sozialen Belange der Bevölkerung geht (…). Im Gegensatz zu den Rechten arbeitet die Bürgerintiative Pro-OK-Klinikum nicht mit hohlen Phrasen, sondern mit Aktionen im Bündnis mit allen demokratischen Kräften.“ So stand es dereinst – kundgetan durch besagte Bürgerinitiative - in der hiesigen Lokalzeitung.
Weit über zwei Jahre ist es mittlerweile her, als durch die breite Öffentlichkeit des Ohrekreises der Verkauf des ehemaligen Wolmirstedter Kreiskrankenhaus heiß diskutiert wurde. Schnell formierte sich Protest aus breiten Schichten der Bevölkerung.
Kennen sie, lieber Leser die Gemeinde Klein Wanzleben unweit der Landeshauptstadt Magdeburg gelegen. Klein Wanzleben, 1145 erstmals urkundlich erwähnt, tief mit Zuckerrübenanbau und –verarbeitung verbunden, ist dem „traditionellen“ Bördekreisler mit Sicherheit ein Begriff.
Nun stellen sie sich vor, dieser kleine idyllische Ort mit seinen 2.400 Einwohnern wäre zum Ende dieses Jahres plötzlich menschenleer. Jegliche Einwohner verschwunden, leer stehende Häuser und vom Unkraut zu wuchernde Spielplätze. Eine Szene aus einem amerikanischen Western?
Oebisfelde. Abenteuerlich und doch bezeichnend - beim lesen der aktuellen Polizeimeldungen der Revierleitung Börde lässt sich ein kräftiges Kopfschütteln nicht verhindern:
Wenn das Jahr in seiner goldenen Mitte weilt, die Sonne seit den frühesten Morgenstunden strahlt, Wiesen und Wälder in ihrem saftigsten Grün stehen, hält vor allem uns junge Menschen mit vollem Herz und Verstand wenig in den stickigen, lauten und lärmenden Städten.
Wolmirstedt. Vornehmlich überalterte ehemalige Amtsträger eines untergegangenen Regimes sind es, die sich gestützt von den wenigen aktiven Stadtverbandsmitgliedern der Linken in Wolmirstedt jährlich am 8. Mai auf dem städtischen Friedhof treffen, um ganz in der Tradition der DDR "die Befreiung vom Hitler-Faschismus" zu feiern und ihren tapferen Sowjetsoldaten zu huldigen. Merklich dabei, die konstante Abnahme der Teilnehmerzahl die die Veranstaltung nunmehr mit Müh und Not auf handgezählte 12 Personen beschränkte. Wenig erfrischende Zukunftsaussichten für ihre völlig volksfremde Selbstbesudelungs-Gedenkveranstaltung zu Ehren einer Soldateska, die Deutschlands Befreiung vordergründig mit Massenvergewaltigungen von Frauen und Mädchen besiegelte.
Während sich in diesen Tagen allerorts Politiker, gewichtige Persönlichkeiten der Gesellschaft oder gar äußerlich verwetterte Altkommunisten um die Gräber und Gedenkstätten von Opfern einstiger deutscher Kriegsgegner scharren, verliert der Samsweger Friedhof im Ortsteil Bleiche auch in diesen Tagen nichts an seiner ruhigen Beschaulichkeit. Niemand der an das Schicksal der hier zur letzten Ruhe gebetteten denkt oder gar auf die Idee kommt, dem Ort- ohne engere familiäre Bindung - einen Besuch abzustatten. Doch wäre nicht dies gerade, von einer Nation die in seiner jüngeren Geschichte eine so hohe Zahl von Opfern zu beklagen hat, zu erwarten?
Wolmirstedt. Nachdem die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise bereits seit Ende des letzten Jahres mit dem Kaliwerk in Zielitz dem größten Arbeitgeber der Region zu schaffen machen, nun ein neuer Paukenschlag. Seit einiger Zeit hört man hinter vorgehaltener Hand, dass die WMS Flocktechnik GmbH in Wolmirstedt vor einer möglichen Insolvenzeröffnung steht. Der zuständige Verwalter prüft derzeit die Unterlagen – die Bezahlung der 120 Beschäftigten sei aber gegenwärtig sichergestellt. Das Unternehmen arbeitet als direkter Zulieferer der Automobilbranche, verzeichnet aktuell Umsatzeinbrüche von bis zu 80 % und ist der größte Arbeitgeber in Wolmirstedt.