Am vergangenen Sonnabend lud der JN Stützpunkt Halle (Saale) zum monatlichen Kameradschaftsabend des Landesverbands unter dem Motto „Bolzen gegen Kapitalismus“. Mehrere Mannschaften der einzelnen Stützpunkte fanden sich zusammen, um gemeinsam ein Fußballturnier auszurichten.
Immer dann, wenn Not und Elend wie ein Leichentuch über unser Volk niedersinken, ist es im Stande ungeahnte Tatkraft zu entwickeln. Als Arbeiter in Berlin am 16. Juni 1953 sich der Normerhöhung verweigerten und zu einem Protestmarsch gegen offenes Unrecht formierten, wusste keiner von ihnen, welche Wucht ihr Protest in der ganzen ehemaligen DDR erreichen sollte. Aber in allen geschundenen Volksseelen brannten die gleichen Sehnsuchtsschreie- Schreie nach Freiheit, Selbstbestimmung und Wiedervereinigung. Und eben der Zustand, dass alle zusammen – ungeachtet von Klassen- und Standesdünkel, Intellektuelle wie Arbeiter- sich gegen das Regime erhoben, zeugt von dem großen Veränderungswillen des Volkes.
Der Schnee, der schon begonnen hatte zu schmelzen, gefror, mit den nach Einbruch der Dämmerung immer weiter sinkenden Temperaturen. Auf einem Bergrücken, auf dem der Wald an einer Stelle etwas zurückspringt, ducken sich mehrere große weiße Fahrtenzelte in die schützende Waldnische. An dem selbstgebauten Fahnenmast flattert eine rot-weiße JN-Fahne im nächtlichen Wind. Beschriebene Szenerie spielte sich am vergangenen Wochenende auf dem Winterlager der JN Stützpunkte Leipzig und Halle (Saale) ab. Als größter nationaler Jugendverband versteht sich die JN mehr und mehr als Kaderschmiede unserer deutschen Freiheitsbewegung. Dazu ist es unabdingbar, die jungen Menschen die in unsere Reihen treten, körperlich und geistig zu formen und auszubilden. Das diesjährige Winterlager tat seinen Dienst in beidem.
Als geschlossener Gau machten wir uns auf den Weg nach Magdeburg um wie jedes Jahr am Trauermarsch für die Opfer des alliierten Bombenterrors vom 16.Hartung/Januar 1945 teilzunehmen.
An diesem Tag wurde die Stadt an der Elbe in Schutt und Asche gebombt, die alliierte Kriegsführung wollte mit systematischem Abschlachten von der Luft aus, den Widerstands- und Durchhaltewillen unseres Volkes brechen.
Nasskalt verregnet ist Merseburgs Innenstadt, stolz frierend, unerschrocken stehen heute an die 35 Aktivisten gegenüber des Weihnachtsmarkts und gedenken den Opfern des alliierten Bombenterrors, welcher vor 64 Jahren diese Stadt und die Werke Leunas, mit seiner todbringende Fracht heimsuchte. Bis heute gibt es keine offizielle Zahl der getöteten Opfer.
Am Freitagabend des 26.09.2008, am Bahnhof Magdeburger Neustadt, trafen sich circa 150 Aktivisten des regionalen Widerstands um mit einem Marsch gegen die Schändung eines kleinen Mädchens zu protestieren.
Bereits am 19. November fand im Thalia Theater die von der Heinrich Böll Stiftung organisierte Veranstaltung "Rechte Akteure in Halle" statt. Angekündigt war die hochkarätige "Expertin für Rechtsextremismus" Stephanie Heide. Heide, nach ihrem nicht sehr erfolgreichen Studium der Soziologie in Halle beim "Miteinander e.V." untergekommen, tingelt seit einiger Zeit durch die Lande und knipst Fotos von Personen auf Demonstrationen der NPD, JN und Freiem Widerstand. Für diese so genannte "Arbeit" als "Journalistin" steht sie auf der Gehaltsliste des Madenvereines "Miteinander e.V.", den Sie übrigens jeden Monat mit Ihrer Lohntüte füttern dürfen.
Halle: Zusammen mit Nationalisten aus Schkeuditz und Merseburg bestritt der hiesige JN-Stützpunkt das diesjährige Heldengedenken. Zuvor, gegen Mittag, gedachten Vertreter der NPD den Toten des Volkes bei der offiziellen Gedenkveranstaltung der Stadt.Hier zeigte die politisch führende Kaste des Landes welchem Stall sie entsprungen ist. (siehe http://npd-sa.de) Nichts desto trotz erfolgte am Abend das Heldengedenken der JN in wesentlich wertbeständigerem Umfeld: Wir gedachten denen, die für eine Sache, heute unsere Sache, - Deutschland, ihr Leben gaben.