Die Ursache für die dramatische Krise, die seit Anfang Januar den Euro auf Talfahrt geschickt und dem Dollar in gleichem Maße Aufwind verschafft hat, ist nicht einfach das Finanzproblem Griechenlands. Die Krise ist vielmehr das Resultat eines Komplotts und geheimer Absprachen zwischen einigen der mächtigsten Spekulanten an der Wall Street – zweifellos mit stillschweigender Rückendeckung durch das US-Finanzministerium. Das Ziel ist, den Dollar in dieser schwierigen Zeit dadurch zu retten, dass der Euro, die einzige Währung, die als alternative Reservewährung in Frage käme, geschwächt wird.
Der Haushaltsausschuss des Bundestages beschloss mit den Stimmen von Union und FDP den Bundeshaushalt für 2010. Danach ist für dieses Jahr eine Neuverschuldung von 80,2 Milliarden Euro vorgesehen.
Finanzminister Schäuble kündigte für 2011 schon mal einen radikalen Sparkurs an.
Die Krise ist nicht vorbei, die nächste Blase droht zu platzen, das Griechenland-Debakel ist nur der Anfang, auch Deutschland steuert in den Staatsbankrott. Das sind die provokanten Thesen des Buchautoren und Finanzjournalisten Michael Grandt. Sein neues Werk „Der Staatsbankrott kommt!“ ist seit dem 25. Februar im Buchhandel erhältlich.
Finanzexperten sind sich einig: Der Euro wird in absehbarer Zeit zusammenbrechen! Nach Professor Hankel und dem Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer, sieht auch der engagierte Euro-Kritiker Dr. Bruno Bandulet nach dem griechischen Fiasko das Ende des Euros voraus. In einem Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin ZUERST! erläutert er, was auf die Euro-Zone zukommt:
Dies prophezeit der Chef des einflussreichen Brüsseler Thinktanks CEPS Daniel Gros in seinem Buch "Nachkrisenzeit". Das früher hoch angesehene „Land der Dichter und Denker“ wird in den nächsten Jahren zu einem "Land der Hilfsarbeiter" absinken und selbst von Ländern wie Polen in der Wirtschaftskraft überholt werden.
Schon jetzt wachse die polnische Wirtschaft im Schnitt zwei Prozent schneller als die deutsche. So werde Polen schon in 20 Jahren wirtschaftlich besser dastehen als Deutschland. Die Prognose von Daniel Gros lautet: „Deutschland wird im Jahr 2040 nur noch im unteren Drittel des EU-Rankings gelistet sein“.
Nach einer vom Bundesarbeitsministerium veröffentlichten Studie erhalten Migranten und ihre Nachkommen doppelt so häufig Sozialhilfe wie die Deutschen.
Laut Statistischem Bundesamt beziehen 4,3 Prozent der Gesamtbevölkerung in Deutschland Hartz IV, aber 8,1 Prozent der Migranten. Bei den Türken sind es sogar 19 Prozent, und in einigen westdeutschen Bundesländern erhalten sogar bis zu 39 Prozent der Ausländer Sozialhilfe.
Im letzten Jahr hat die Regierung mit aller Macht versucht, das wahre Ausmaß der selbstverschuldeten Krise zu vertuschen. Durch die Abwrackprämie und die verlängerte Kurzarbeiterregel konnte die Entlassungswelle bis nach der Bundestagswahl verschoben werden. Die Konzerne hielten sich auch an die Absprache, die Entlassungswelle zu verschieben. Nachdem nun die Wahl gelaufen ist, kann nun das wahre Ausmaß der verfehlten Politik nach und nach aufgedeckt werden.
Zum 01.01.2010 hat die Bundesregierung mit ihrem „Wachstumsbeschleunigungsgesetz“ u. a. die Kinderfreibeträge und das Kindergeld erhöht, ohne dafür Sorge zu tragen, daß diese Erhöhung allen Kindern in der BRDeutschland zugute kommt. „Um Familien mit unteren und mittleren Einkommen zu entlasten“, so der hehre Anspruch, wurde das Kindergeld um 20 Euro pro Kind und Monat erhöht. An der Freibetragerhöhung wird aber gleichzeitig deutlich, daß dieses Gesetz ein absolutes Klientelgesetz dieser Bundesregierung ist. Familien von Besserverdienenden sind nämlich die Gewinner des Gesetzes, weil nur diese den neuen Freibetrag wirklich nutzen können. Denn nach Angaben von Fachleuten ist erst ab einem zu versteuernden Jahreseinkommen von 63.391,00 Euro der Steuervorteil durch den Freibetrag höher als das Kindergeld.
Seitdem 25. Januar 2010 ist es nun amtlich, die Krankenkassen erheben Zusatzbeiträge für ihre Versicherten. Voraussichtlich 8 Euro muß jeder Versicherte demnächst an seine Krankenkasse überweisen. Die Farmerindustrie, die durch hochgepuschte “Gefahren” – Stichwort: Schweinegrippe – jährlich Gewinne in Milliardenhöhe erwirtschaftet, wird dies auch weiterhin ohne Einbußen können. Auch die Arbeitgeber – egal ob Milliardengewinne oder nicht – werden sich an den Zusatzbeiträgen nicht beteiligen. Allein der deutsche Michel soll die Kosten für das runter gewirtschaftete Gesundheitssystem zahlen.
Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer, hat vor einem drohenden Zusammenbruch der Euro-Währung gewarnt. „Die Situation ist ernster als jemals in den zehn Jahren nach Einführung des Euro“, sagte er in einem Gespräch mit der Welt. Den Grund sieht Mayer in dem faktischen Staatsbankrott Griechenlands, der nur durch die anderen EU-Länder abgefangen werden kann.